11.11.2018 SVE ohne Chance gegen Bardowick 0:3

AB: Auf einem gut zu bespielenden Herbstgeläuf trafen wir am Königskamp auf die Spitzenmannschaft aus Bardowick. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Den besseren Start hatten aber auf jeden Fall die Gäste. Schon in der ersten Minute konnten sie sich über außen durchsetzen und vergaben die dicke Chance zum 0:1. Die noch bessere Möglichkeit vergaben sie eine Minute später. Christof Gatzka foulte unnötig im Strafraum, doch der Bardowicker Kliche schoss den Strafstoß arrogant und schlecht, so dass Fabian Hänel locker parieren konnte. Danach hatten wir uns gefangen und hatten Mitte der ersten Halbzeit auch etwas mehr vom Spiel. Die ganz klaren Torchancen konnten wir uns aber nicht herausspielen, da uns kurz vor dem gegnerischen Tor die richtigen Ideen nicht einfielen. So blieb es bei zwei Distanzschüssen, die das Tor knapp verfehlten. In der 38. Minute fiel dann die zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Führung für Bardowick. Der raketenschnelle Ahrenz setzte sich über unsere rechte Seite durch und fand in der Mitte Kliche, der zum 0:1 traf. Zur Pause konnte man unseren Jungs aber attestieren, erneut mit einer Spitzenmannschaft mitgehalten zu haben.
Dies änderte sich in der zweiten Halbzeit dann jedoch. Mit dem verletzten Marcel Kahlmann verabschiedete sich auch das letzte verbliebene Mitglied unserer Stamm-Viererkette und wurde durch Florian Taxhet ersetzt. Wir schafften es leider nicht, die nicht immer sattelfest wirkende Viererkette des TSV unter starken Druck zu setzen. Die Offensivzweikämpfe gingen heute zu häufig verloren. Die Vorentscheidung war dann das 0:2 durch den überragenden Ahrens. Nach einem Ballgewinn und einem Doppelpass schaltete er den Turbo an und traf überlegt ins lange Eck. Bardowick zeigte nun seine Klasse. Auf vielen Positionen haben sie eine Ballsicherheit, mit der wir nicht ganz mithalten konnten. Das 0:3 wurde erneut von Ahrens eingeleitet, der sich über rechts durchsetzte und mit einer flachen Hereingabe Kreuzkamp bediente, der den Ball nur noch aus einem Meter einschieben musste. Diese Niederlage wäre nur zu vermeiden gewesen an einem absoluten Sahnetag gepaart mit mehr Spielglück, das man sich aber auch noch mehr hätte erkämpfen müssen. Die Bestnote auf unserer Seite verdiente sich heute der sehr engagierte Sebastian Strzalla. Der Blick muss nun nach vorne gerichtet sein auf die kommende Partie bei der FSG Südkreis im Wendland. Bei vollem Einsatz ist es natürlich möglich allen Personalsorgen zum Trotz dort einen oder mehrere Punkte zu erkämpfen. Anstoß ist am kommenden Sonntag in Schnega um 14:00 Uhr.

Die bisherigen Torschützen:

  • Stefan Kaßmann 7 Tore
  • Jonathan Alves-Dias 6 Tore
  • Jan-Ole Schulz 5 Tore
  • Stephan Schenk 2 Tore
  • Marcel Albry 1 Tor
  • Yannic Engelhardt 1 Tor
  • Christof Gatzka 1 Tor
  • Sami Mansour 1 Tor
  • Jannik Siegemund 1 Tor


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