01.05.2018 Der Wind, der Wind, das himmlische Kind...

CG: Auf den vermeintlich stärksten Gegner im verbleibenden Restprogramm trafen wir heute in Wriedel. Der gastgebende TSV war, so viel darf ich vorweg nehmen, der erwartet schwere Gegner und so gestaltete sich ein Duell auf Augenhöhe über das gesamte Spiel. So setzte der TSV etwas mehr auf Ballbesitz und wir auf ein schnelles Umschlaltspiel und den direkteren Weg nach vorn. Das erste Mal wurde es dann etwas kribbelig, als Schusdzarra von Fabian im Kampf um den Ball berührt wird aber dem guten Unparteiischen Struck (MTV Barum) dieser Kontakt nicht für einen Elfmeter reichte. So nahm Fabian den Ball und schlägt ihn einfach mal weit nach vorn. Der Ball wird für uns glücklich von einer Windböe erwischt, setzte auf und springt über den unglücklich aussehenden Keeper Körner zum umjubelten 0:1. Bis zur Pause gab es dann eigentlich nur noch eine nennenswerte Szene. Ein Wriedeler Sportkamerad haut über einen langen Ball und bringt Jannik Siegemund an den Ball, der sich für ein schwaches Abspielt entscheidet und somit eine Riesenchance zum 0:2 liegen lässt.
Nach der Pause setzten die Wriedeler nun vermehrt auf lange Bälle (mit Wind) und werden damit über die restlichen 45 Minuten eigentlich nur noch einmal gefährlich... Doch der Reihe nach: Wir stehen weiterhin sehr gut organisiert und kommen nun schon früh zu Räumen, da der TSV viel zu früh das Zentrum auf macht. Folgerichtig ergibt sich das 0:2. Jan-Ole Schulz drückt aus rund 20 Metern einfach mal ab, Körner kann nicht festhalten und der emsige Sebastian Strzalla staubt ab. Leider schenken wir den Wriedelern im Anschluss eine Reihe von Freistößen, von denen einer leider das Anschlusstor bedeutet. Ein eigentlich harmloser Freistoß wird von Jan-Ole unhaltbar gegen den Lauf von Fabian abgefälscht. Danach dann die einzig wirkliche Torchance des TSV über die gesamten 90 Minuten. Ein Freistoß von der Mittellinie wird lang über unsere Abwehr geschlagen und alle bleiben stehen. Zum Glück verzieht der völlig freistehende Spieler des TSV deutlich. Leider durfte Marcel Kahlmann, der ansonsten eine gute Partie spielte, kurz darauf duschen gehen, als er etwas überhart und deutlich zu spät in den Zweikampf kam. Zwar hätte es sicherlich auch die gelbe Karte getan, aber die rote war zumindest auch keine Fehlentscheidung. So wurde ein sicher geglaubter Sieg doch nochmal in Gefahr gebracht, denn natürlich witterte der Gastgeber nun noch einmal Lunte. Zum Glück hat der SVE aber nicht nur elf gute Spieler, sondern auch noch eine gute Bank! Und so traf zunächst der kurz zuvor eingewechselte Julian Hänel, nach einer Willensleistung unseres besten Akteurs Robin Wanke, aus kurzer Distanz. Und quasi mit dem Schlusspfiff traf der ebenfalls eine Minute zuvor gekommene Felix Wilhelmy zum 1:4-Auswärtssieg. Am kommenden Sonntag treffen wir am heimischen Königskamp auf den TSV Jastorf. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Die bisherigen Torschützen:

  • Jonathan Alves-Dias 19 Tore
  • Jan-Ole Schulz 17 Tore
  • Yannic Engelhardt 7 Tore
  • Christof Gatzka 7 Tore
  • Stephan Schenk 7 Tore
  • Felix Wilhelmy 4 Tore
  • Julian Hänel 3 Tore
  • Marcel Kahlmann 3 Tore
  • Jannik Siegemund 3 Tore
  • Sebastian Strzalla 3 Tore
  • Niklas Kahlmann 2 Tore
  • Robin Wanke 2 Tore
  • Fabian Hänel 1 Tor
  • Tim Hänel 1 Tor
  • Sven Poplat 1 Tor
  • zwei Eigentore


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